Wovon träumst du? – von Rebecca Moor

Wovon träumst du? – von Rebecca Moor

Heute nimmt uns Rebecca Moor mit in ihre Gedanken zum Thema “Träume”.

Wir sind so dankbar, dass Rebecca sich bereit erklärt hat, unser Buch: Gemeinsam durch Ebbe und Flut mit ihren Rhymes, ihren Slam-Poetry und ihren Texten zu bereichern. Ohne sie und ihre Art, ihre Gedanken auf das Papier zu bringen, würde unserem Buch wirklich etwas Entscheidendes fehlen.

Als ich “Wovon träumst du?” zum ersten Mal gelesen habe, ist mir fast die Spucke weggeblieben. Die Fragen, die Rebecca stellt, sind so auf den Punkt und packen die Leserin bzw. den Leser so richtig am Schlawittchen.

Gerade für Vanessa und mich, die wir in dieser Phase selbst an der Erfüllung eines kleinen Träumchens gearbeitet haben, kam dieser Text wie gerufen. Denn wir hatten durchaus Situationen, in denen das Dranbleiben wirklich herausfordernd war. Deswegen wünsche ich mir, dass Rebecca’s Text auch dich wieder an so manchen Traum erinnert und vielleicht sogar einen neuen Traum in dir weckt.

Powertext von Rebecca: Wovon träumst du?

Wovon träumst du?
Ich meine nicht nachts, tief im Schlaf.
Wovon träumst du?
Tagsüber – wach, bei vollem Verstand.

Ist da überhaupt Platz in deinem Alltag für Träume? Oder liegen deine Träume unter der Realität begraben? Hast du aufgehört zu träumen und Tränen haben deine Träume weggeschwemmt? Haben die spitzen Worte der Anderen deine Träume zerplatzen lassen? Haben die Vorstellungen der Anderen deine Träume in alle Himmelsrichtungen zerstreut wie der Wind die Samen des Löwenzahns?

Ich frage dich, wovon träumst du?
Ich meine nicht nachts, tief im Schlaf,
wenn alles ruhig und friedlich um dich ist und die Stille alles möglich macht.
Wovon träumst du?
Tagsüber – wach, bei vollem Verstand,
wenn es auch mal hektisch und laut um dich herum wird.

Ist da überhaupt Platz in deinen Gedanken für Träume? Oder wurden deine Träume von den to do’s des Alltags verdrängt? Hast du aufgehört zu träumen, weil deine Träume nicht mitkommen beim Wettlauf gegen die Zeit? Und weil Angst und Sorgen nun mal lauter in deinen Ohren klingen?

Und noch einmal:
Wovon träumst du?
Ich meine nicht nachts, tief im Schlaf,
wenn alles ruhig und friedlich um dich ist und die Stille alles möglich macht. Wenn keiner deine Träume mitbekommt.
Wovon träumst du?
Tagsüber – wach, bei vollem Verstand,
wenn es auch mal hektisch und laut um dich herum wird. Wenn du konfrontiert wirst mit den Träumen und Vorstellungen der Anderen?

Ist da überhaupt Platz in deinem Herzen für Träume?
Was hält dich davon ab, zu träumen?

Und ich frage dich:
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Sag mir, wann fängst du zu träumen an?

Wovon träumst du?
Erzähl mir, was ist dein Traum.
Wann darf ich ihn schau’n?
Wage Mut, einfach anzufangen,
auch mal zu scheitern – hinzufallen,
um dann wieder aufzustehen und von vorne anzufangen.
Fang an, deine Träume aus den Trümmern der Realität zu bergen. Fang an zu sehen, wie sich deine Träume in den buntesten Farben der Seifenblasen spiegeln und fang an zu sehen, wie deine Träume wachsen wie die gelandeten Samen des Löwenzahns.

Wovon träumst du?

(c) Rebecca Moor

Wo kann man noch mehr inspirierende Texte finden?

Im Buch Gemeinsam durch Ebbe und Flut findest du noch mehr Texte von Rebecca.

Außerdem begegnen dir in diesem kreativen Geschenkbuch noch viele weitere Geschichten und Kompositionen, die inspirieren und zum Nachdenken anregen. Wenn du noch genauere Informationen zum Buch möchtest, dann klick dich hier in die detaillierte Buchbeschreibung.

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